Überwachungskamera: Diese häufigen Fehler beim Kauf vermeiden

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L. Benninghoff /

Ein hochwertiges Überwachungssystem sollte bei jedem Unternehmen eine Selbstverständlichkeit sein. Spätestens wenn ein Warenlager vorhanden ist, sensible Kundendaten aufgehoben werden oder Verkäufe stattfinden, sollten sich Unternehmer mit diesem Thema auseinandersetzen. Wer zur falschen Überwachungskamera greift, ärgert sich, wenn nach einem Überfall oder Diebstahl die Kamerabilder unscharf und nicht verwertbar sind. Wichtige Punkte, auf die Geschäftsleute beim Kauf einer Überwachungskamera achten sollten, erfahren sie in diesem Artikel.

7 wichtige Punkte beim Kauf der Überwachungskamera beachten

Auf dem Markt gibt es zahlreiche Überwachungskameras. Vertraut man den Beschreibungen der Hersteller, sorgt jedes einzelne Modell dafür, dass Haus und Hof vor Einbrüchen geschützt sind. Doch die Realität sieht häufig anders aus. Wichtig ist daher, sich eine Videokamera auszuwählen, die genau auf die individuellen Ansprüche ausgelegt ist.

1. Schon während des Hausbaus passiert es gelegentlich, dass der Bauherr die falschen Kabel verlegen lässt und bei der späteren Auswahl der Überwachungskamera auf bestimmte Modelle festgelegt ist.

2. Vor allem im Unternehmen ist es wichtig, einen professionellen Eindruck beim Kunden zu hinterlassen. Überwachungskameras, die die falsche Bauform haben oder farblich nicht an die Umgebung angepasst sind, wirken unprofessionell.

3. Eine Überwachungskamera kann nur dann zuverlässig Bilder liefern, wenn der Blickwinkel der Kamera beziehungsweise die Brennweite der Linse passend ist. Wer hier die falsche Wahl trifft, ärgert sich, wenn die Kamera nicht den gewünschten Bereich erfasst.

4. Vor allem nachts spielen Überwachungskameras eine wichtige Rolle. Ist die Nachtsicht falsch ausgewählt, ist es für Langfinger ein leichtes Spiel, sich Eintritt zu verschaffen. Anstatt dem Verkäufer uneingeschränkt zu vertrauen, sollten Unternehmer sich vom Profi beraten lassen und ein Model auswählen, das den individuellen Anforderungen standhält.

5. Damit die Bilder der Kamera den gewünschten Erfolg haben, ist es außerdem wichtig, sie in der richtigen Höhe zu installieren. Wer beispielsweise eine Infrarot-Nachtsichtkamera kauft, muss wissen, dass sie nur eine punktuelle Ausleuchtung hat. Die Vogelperspektive der Infrarot-Kamera führt zu unbefriedigenden Ergebnissen, da Personen kaum zu erkennen sind.

6. Im Eifer des Gefechts greifen Geschäftsleute schnell zu einer Kamera mit einem Blickwinkel von 180 oder sogar 360 Grad. Sie wollen durch den Rundumblick die Geschäftsräume möglichst gut überwachen, erreichen damit aber im Allgemeinen das Gegenteil. Der große Nachteil dieses großen Blickwinkels ist, dass nur Personen vollständig erkannt werden, die direkt vor der Kamera stehen.

7. Damit Beweise nach einem Einbruch vor Gericht möglichst umfassend sind, besteht gelegentlich der Wunsch, nicht nur Bilder, sondern außerdem den Ton aufzunehmen. Mit etwas Glück ließe sich damit der Name oder andere wichtige Details der Einbrecher herausfinden. Allerdings sollten Unternehmer darauf verzichten, da es nicht erlaubt ist, den Ton aufzunehmen! Das Video dürfte sonst nicht mehr vor Gericht als Beweis verwendet werden.