Neue swisscleantech-Publikation «Der Weg in eine klimafreundliche Zukunft»

Zwölf Schritte in klimafreundliche Zukunft

Cover der neuen swisscleantech-Publikation.
Der Ausbau der Wärmeverbundnetze (z.B. Abwärme als Wärmequelle) sind ein Lösungsansatz für die Bereitstellung von Wärme ohne CO2-Emmissionen.
Beispiel eines Firmengebäudes, das auf Effizienz getrimmt wurde: Der Firmensitz der elektroplan Buchs & Grossen AG.
Christian Zeyer, CEO swisscleantech /

Der Klimawandel bietet auch Chancen. Die enorme technologische Entwicklung der letzten Jahre erlaubt es, den Kohlendioxid-Ausstoss markant zu reduzieren. Eine neue swisscleantech-Publikation zeigt in zwölf Schritten den Weg in eine klimafreundliche Zukunft auf.

Um die Klimaerwärmung möglichst auf 1.5 °C zu begrenzen, wie dies die Klimawissenschaft empfiehlt, sind grosse Anstrengungen nötig. Bis 2050 sollte die gesamte Welt CO2-neutral werden. Damit dies gelingt, braucht es das Zusammenspiel von Technologien in sehr verschiedenen Bereichen – von der Gebäudeeffizienz über Massnahmen in der Mobilität bis zu neuen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Ein Gesamtbild
In einer neuen Publikation zeigt der Wirtschaftsverband swisscleantech auf, wie diese Bereiche ineinandergreifen. In zwölf kompakten Kapiteln werden die wichtigsten Lösungen dargestellt. Jedes Kapitel wird mit einem Praxisbeispiel und einer Grafik veranschaulicht. Der Effizienz, der Elektrifizierung und den erneuerbaren Energien kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Diese Treiber spielen im Bereich «Energie im Gebäude» genauso eine Rolle wie im Verkehr und der industriellen Produktion. Die Lösungen der verschiedenen Bereiche passen wie einzelne Puzzleteile zusammen. Sie ergeben so ein Gesamtbild davon, wie sich der technologische Fortschritt nutzen lässt. Dazu braucht es Mut, Engagement und Innovation. swisscleantech ist überzeugt, dass dieser Wandel gelingen kann.

Beispiel Schritt #2: Wärme ohne CO2 produzieren
Wärmeverbundnetze ermöglichen es, Heizen und Kühlen zu kombinieren und die Abwärme aus industriellen Anlagen und Rechenzentren sinnvoll zu nutzen. Besonders interessant sind Niedertemperaturnetze, in denen Wasser im Temperaturbereich von 10 bis 30 °C zirkuliert. Dank Wärmepumpen lässt sich ein solches Netz zum Kühlen wie auch zum Heizen nutzen. Ein grosses Potenzial bieten Systeme mit Wärmepumpen und saisonaler Speicherung über Erdsonden. Die einzelnen Elemente sind über wasserführende Ringleitungen verbunden, die Wärme und Kälte transportieren. So ist es möglich, mit der Abwärme im Sommer den Heizbedarf im Winter zu decken.

Beispiel Schritt #12: Effizienzsprung dank Digitalisierung
Dank intelligenter Gebäudeautomation lässt sich der Energiebedarf radikal senken. Dies zeigt der Firmensitz der elektroplan Buchs & Grossen AG. Heizung und Elektroboiler werden auf der Basis von Eigenstromproduktion und Wetterprognosen gesteuert. Licht und Storen reagieren auf die Präsenz der Mitarbeitenden, Überschussstrom lädt die Akkus der Elektrofahrzeuge. Gebäude, die auf eine solch hohe Effizienz getrimmt sind, benötigen bis zu 70 % weniger Energie als der Schweizer Durchschnitt.

Über swisscleantech
Der Wirtschaftsverband swisscleantech bringt Unternehmen zusammen, die Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft übernehmen.

Inhalt der swisscleantech-Publikation

# 1 Gebäude auf Effizienz trimmen
# 2 Wärme ohne CO2 produzieren
# 3 Verkehr elektrifizieren
# 4 Mobilitätsketten bilden und Arbeit flexibilisieren
# 5 Nachhaltige Stromproduktion steigern
# 6 Neue Anreize im Strommarkt setzen
# 7 In Stromnetze und Speicher investieren
# 8 Die billigste Energie ist die nicht verbrauchte
# 9 Power-to-X: mit Solarenergie Wasser spalten
# 10 Kreislaufwirtschaft fördern
# 11 CO2 braucht weltweit einen Preis
# 12 Vorteile der Digitalisierung nutzen

www.swisscleantech.ch