ProKilowatt – neue Termine für Programme (3. Mai 2019) und Projekte (8. Februar 2019)

Massnahmen für mehr Stromeffizienz

Spezifische ProKilowatt-Programme sind beispielsweise für den Ersatz von Umwälzpumpen in Ein- und Mehrfamilienhäusern, Industrie- und Dienstleistungsbetrieben ausgerichtet.
Übersicht zu den finanziellen Zusagen für förderungswürdige Massnahmen (ProKilowatt-Programmen zuzuordnen) und spezifischen Projekten. (Bild: proKilowatt)
Quelle: ProKilowatt /

ProKilowatt, ein Förderprogramm des Bundesamts für Energie (BFE), unterstützt Effizienzmassnahmen, die dazu beitragen, den Stromverbrauch in Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsunternehmen zu senken.

ProKilowatt fördert Stromsparmassnahmen, die sich ohne eine finanzielle Unterstützung erst nach einem Zeitraum von mehr als 4 Jahren rechnen würden. Dank dem Förderbeitrag von ProKilowatt, der bis zu 30% der Investitionskosten betragen kann, lässt sich diese Payback-Zeit reduzieren.
Gefördert werden vor allem Investitionen, die durch den Einsatz hocheffizienter Technologien den Stromverbrauch senken. Ob eine veraltete Technik erneuert, eine Anlage vorzeitig ersetzt oder um zusätzliche stromeffiziente Anlagenteile ergänzt wird, spielt keine Rolle. Bei den Anlagen kann es sich um elektrische Motoren, Beleuchtungs-, Kälte-, Pumpen-, Produktions- oder Lüftungsanlagen handeln.

Wie funktioniert Prokilowatt?
Alle bis zum Stichtag eingereichten Anträge werden auf Einhaltung der vom BFE vorgegebenen Bedingungen sowie auf ihre Plausibilität geprüft. Grundsätzlich funktioniert ProKilowatt wie ein klassisches Förderprogramm, es wird jedoch um eine wettbewerbliche Komponente ergänzt.
Jedes Unternehmen setzt den Förderbeitrag, den es für die Umsetzung seines Projekts beantragt, selbst fest. Den Zuschlag erhalten die kostenwirksamsten Projekte, also jene, die pro Förderfranken am meisten Strom einsparen.

Wettbewerbsverfahren
Die Grundidee dieses Zuschlagsverfahrens ist, dass die Antragsteller nur so viel Fördergeld beantragen, wie für die Umsetzung der Massnahmen tatsächlich nötig ist. Wer dies nicht tut, geht das Risiko ein, von anderen Antragstellern unterboten zu werden. Auf diese Weise können die Fördermittel sehr effizient eingesetzt werden.

Wer kann teilnehmen?
Fördergelder beantragen können alle Unternehmen mit Sitz in der Schweiz – vom Familienbetrieb bis zum Stadtwerk, vom Energiedienstleister bis zum Industrieunternehmen, von der Gemeinde bis zum Kanton. Anträge können vom Anlagebesitzer selbst oder von Dritten eingereicht werden.

Projekte
Bei der Förderung von Projekten fliessen die Fördermittel direkt zu Unternehmen, welche mehrere komplexe Massnahmen im eigenen Betrieb umsetzen. Die Projekteingabe muss eine detaillierte Beschreibung, Angaben zum Stromverbrauch der bestehenden und der neuen effizienten Anlage, die geschätzten Investitionskosten sowie den beantragten Förderbeitrag enthalten. Das Investitionsvolumen beträgt mindestens 70‘000 Franken bis mehrere Millionen Franken. Der Förderbeitrag übersteigt aber in keinem Fall 2 Mio. Franken. Der nächste Termin für Projekteingaben ist der 8. Februar 2019.

Programme
Eine Reihe spezifischer Programme für Einzelmassnahmen wie beispielsweise die Sanierung von Beleuchtungs-, Kälte- oder Lüftungsanlagen, das Umrüsten von Produktionsanlagen oder das Ersetzen von Pumpen im Heizkreislauf sind ebenfalls förderungswürdig und zwar bis zum einem Investitionsvolumen von 150‘000 Franken bzw. bis zu einem höchstmöglichen Förderbeitrag von 45‘000 Franken. Der nächste Eingabetermin ist der 3. Mai 2019

Details zu den Eingaben für Projekte unter www.prokw.ch
Anmeldung zu den Programmen unter www.prokw.ch/programme

ProKilowatt-Infoveranstaltung
am 28. November 2018, BFE-Hauptsitz, Ittingen (Kt. Bern)
Anmeldung / Fragen via E-Mail: prokilowatt@cimark.ch oder Tel. 027 322 17 79 // www.prokw.ch