Klimaforschung in Frage gestellt

Düstere Aussichten: Die US-Administration entzieht dem Klimawandel das wissenschaftliche Fundament. (Bild: Colourbox / Daniel Guffanti)
Prof. Reto Knutti, ETH Zürich /

Die Kehrtwende in der US-Klimapolitik ist vielleicht nur ein kleiner Rückschritt im Klimaschutz, aber ein bedenklicher Angriff auf die Wissenschaft. Ein Lagebericht aus den USA.

Die von US-Präsident Donald Trump unterzeichneten Dekrete zur Lockerung der Umweltvorschriften kamen nicht unerwartet: Trump will Regulierungen für Kohlekraftwerke rückgängig machen, Kohle erneut fördern und die Nutzung von fossilen Ressourcen innerhalb der USA vereinfachen.

Noch sind die Folgen dieser Dekrete schwierig abzuschätzen. Bestehende Gesetze lassen sich nicht so rasch ersetzen, Klagen dürften das Vorhaben über Jahre verzögern, und die Republikaner könnten schon in zwei Jahren ihre Mehrheit im Kongress verlieren. Viele sehen indes die Klimaziele von Paris in Gefahr, doch zeigen sich aus meiner Sicht die wirklich bedenklichen Entwicklungen an einem anderen Ort.

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