Aktuelle Stiebel-Eltron-Umfrage zum Klimawandel

Energie-Trendmonitor Schweiz 2019

Aktuelle Ergebnisse des Energie-Trendmonitors Schweiz 2019
Quelle: Stiebel Eltron AG /

Die Wetterextreme führen zu einem Umdenken in der Schweiz: Drei Viertel der Eidgenossen sind nach den Erfahrungen im Hitzesommer 2018 entschlossen, persönlich mehr für den Klimaschutz zu tun. Dabei haben 73 Prozent den Eindruck, dass ihnen bei der Energiewende die Zeit davonläuft.

Das sind Ergebnisse aus der Umfrage «Energie-Trendmonitor Schweiz 2019». Dafür wurden 1‘000 Verbraucher in der Schweiz bevölkerungsrepräsentativ von einem Marktforschungsinstitut im Auftrag von Stiebel Eltron befragt. «Die Schweizerinnen und Schweizer wollen den Klimaschutz selber verstärkt in die Hand nehmen, wie unsere Umfrage zeigt», sagt Paul Stalder, Geschäftsführer von Stiebel Eltron AG Schweiz. «Wichtigster Ansatzpunkt sollte die Wärmewende im Heizungskeller sein, sagen 83 Prozent der Befragten.»
Die verbaute heiztechnische Realität ist freilich eine andere: Knapp zwei Drittel aller Gebäude in der Schweiz werden aktuell mit fossilen Energieträgern beheizt (Heizöl und Gas). Wichtig wären demnach Anreize für einen Heizungswechsel. Der Einbau grüner Technologie wird aber nach Meinung von 86 Prozent der Bevölkerung zu wenig gefördert – beispielsweise die Umrüstung auf eine Wärmepumpe. 63 Prozent fordern zudem, bestehende Fördergelder für die energetische Sanierung über das Jahr 2025 hinaus zu verlängern.

Anreizsystem weiterführen
«Erneuerbare Energie im Heizungskeller trägt unmittelbar zum Klimaschutz bei», sagt Paul Stalder von Stiebel Eltron. «Eine mit grünem Strom betriebene Wärmepumpe arbeitet komplett ohne Ausstoss von CO2. Das Anreizsystem für umweltfreundliche Heiztechnik sollte daher konsequent fortgeführt werden.» Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen fördert derzeit in den meisten Kantonen die Umstellung auf eine Heizungsanlage mit erneuerbaren Energieträgern wie zum Beispiel Wärmepumpen, Sonnen- oder Holzenergieanlagen.

Stiebel-Eltron bietet eine Übersicht zu Förderprogrammen im Gebäudebereich der Kantone hier