Editorial 2011/05: Probleme mit Deckeln und extrem langer Trockenheit

Dennis Härtig am 06.05.2011

Als Laie wünscht man sich naiv, dass bald ein Deckel über das Kernkraftwerk von Fukushima gebaut wird, so dass endlich keine Radioaktivität mehr austreten kann. 25 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl soll dort nun ein zweiter Deckel gebaut werden, weil der erste Deckel, genannt Sarkophag, teilweise durch Roboter in schlechter Qualität erstellt wurde und nach kurzer Zeit undicht geworden ist. Angesichts dieser Probleme fühlen sich Fachleute wie Laien hilflos und machtlos. Im Vergleich zu Fukushima oder Tschernobyl haben wir in der der Schweiz ein viel kleineres Problem mit einem anderen Deckel. Mit «KEV-Deckel» meint man die Beschränkung der Gelder, die als kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) für die Stromproduktion aus erneuerbaren Energien ausbezahlt werden können. Besonders lang ist die Warteliste bei den Photovoltaikanlagen.weiter lesen

Editorial 2011/03: Ernten von Sonnenenergie ist weiterhin hochaktuell

Dennis Härtig am 22.03.2011

Michael Kaufmann, bisher Vizedirektor des Bundesamts für Energie, ist neu Departementsleiter der Hochschule Luzern – Musik. Das Interview mit ihm von Anita Niederhäusern mit dem Titel «EnergieSchweiz: Balanceakt zwischen Pragmatismus und Visionen» ist auf den Seiten 8/9 abgedruckt. Sein Nachfolger im BFE, Daniel Büchel, wird im Mosaik auf Seite 19 vorgestellt.weiter lesen

Durchbruch geglückt: Benzin aus Sonnenlicht hergestellt

Dennis Härtig am 13.01.2011

(Illustration: ETH Zürich)

Forscher der ETH Zürich und den aargauischen Paul-Scherrer-Institut haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich Benzin herstellen lässt. Die Zutaten: Wasser, CO2 und Sonnenlicht. Benötigt werden zudem ein so genannter Solar-Reaktor sowie das Metall Cerium. Verschiedene Parabolspiegel konzentrieren und bündeln die Sonnenenergie auf eine Intensität, die der Kraft von bis zu 1500 Sonnen entspricht. Dieser Lichtstrahl wird dann auf den Reaktor gerichtet, der die Sonnenenergie zusammen mit Wasser und CO2 in Syngas umwandelt, eine Vorstufe von Benzin, ­Kerosin und anderen Flüssigtreibstoffen. Damit könnten Autos, Flug- und andere Fahrzeuge CO2-neutral und emissionsfrei fortbewegt werden. Die Kollegen der Aargauer Zeitung widmen diesem Thema in der Ausgabe vom 6. Januar eine ganze Seite - wir haben diesen und andere Artikel zum Thema im Folgenden verlinkt. weiter lesen

Schweizer Studie: Sonnenkollektoren aus Kunststoff sind in fünf Jahren einsatzbereit

Dennis Härtig am 12.02.2010

(Symbolbild: Rainer Sturm, www.pixelio.de)

Solarkollektoren aus Kunststoff gelten als einer der Hoffnungsträger für Solarthermie der nächsten drei bis fünf Jahre. In Massenproduktion könnten sie zu geringeren Preisen führen. Blogger Franz Alt berichtet auf seiner Webseite sonnenseite.com, dass sich Stefan Brunold vom Institut für Solartechnik SPF aus Rapperswil in einem Forschungsprojekt mit möglichen Designkonzepten für Sonnenkollektoren aus Kunststoff beschäftigt hat. Erste Ergebnisse hat Brunold in einem Gespräch mit dem Portal Energetisch Bauen und Sanieren EnBauSa vorgestellt, ausführlicher wird er dazu auf der Otti-Tagung Thermische Solarthermie Anfang Mai 2010 referieren. weiter lesen

Italienischer Keramikdachziegel liefert Strom aus Sonnenenergie

Dennis Härtig am 12.02.2010

(Foto: Gruppo System / PD)

Der italienische Baukeramikmaschinen- und Elektronikhersteller Gruppo System bei Modena hat einen neuen Solardachziegel entwickelt. Das berichtet pressetext.ch. Die neuartige Dachbedeckung mit integrierten Photovoltaikzellen wird durch eine an Stelle eines Dachziegels verwendete Keramikplatte zu einem vollwertigen Energiespender für Wohn- und Familienhäuser - ohne ästhetische Beeinträchtigung. In Grössen von bis zu einem mal drei Metern werden diese Platten auch als belüftete Gebäudeverkleidung angeboten. weiter lesen

Grösstes Solarkraftwerk der Schweiz wird doch nicht gebaut

Dennis Härtig am 27.11.2009

Wird vorerst doch nicht gebaut: Das geplante grösste Solarkraftwerk der Schweiz auf der Alstom-Werkshalle in Birr AG (Bild: Sol-E Suisse)

In Birr AG sollte das grösste Solarkraftwerk der Schweiz entstehen: 21 000 m² Solarpanele sollten auf dem Dach der Fabrikshalle von Alstom installiert werden. Nach nur drei Monaten stoppt die Firma das Vorhaben wieder – zumindest vorläufig. Grund für den Baustopp seien Mehrkosten in zweistelliger Millionenhöhe, die in der Detailplanung aufgetaucht seien, hiess es in einer Mitteilung am Donnerstag. Alstom sei bisher davon ausgegangen, dass das Kraftwerk auf dem bestehenden Dach der Produktionshalle erstellt werden könne. Doch bei der Detailplanung habe sich herausgestellt, dass das Dach der über 50 Jahre alten Produktionshalle renoviert werden müsse, so Alstom-Sprecher Daniel Schmid. Das sei der Hauptgrund für die Mehrkosten. Wann das Projekt wieder aufgegriffen wird, ist derzeit völlig offen. weiter lesen

«Tage der Sonne» zum Thema Solarenergie

Dennis Härtig am 05.05.2009

Eine Woche ist jedes Jahr im Mai ganz speziell der Sonne gewidmet. Im Rahmen der Informationskampagne «Tage der Sonne» werden vom 15. bis 22. Mai 2009 fundierte Informationen und bestaunenswerte Attraktionen zu den Themen Solarwärme, Solarstrom, solares Bauen und weitere erneuerbare Energien geboten. In der Schweiz weiter lesen

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Editorial 2012/05: Natürliche Kältemittel, ChemRRV, Energiestrategie 2050 und Fossile

In zwei Beiträgen zum Thema «Natürliche Kältemittel» (ab Seite 64) werden diese gepriesen und propagiert. In der Schweizer Kältetechnik- und Wärmepumpen-Branche regt sich aber Widerstand gegen ein fast generelles Verbot der synthetischen...

Lesen Sie das ganze Editorial hier.