Die niederländische Regierung hat dem Mineralölkonzern Shell die Bewilligung erteilt, künftig 800 000 Tonnen CO₂ in der Erde zu lagern. Das meldet der Tages-Anzeiger am 18. November und beruft sich auf eine Pressemitteilung des Shell-Konzerns. Konkret geht es um die Wasserstofffabrik in Pernis bei Rotterdam. Dort entsteht bei der Herstellung von Wasserstoff CO₂. Das Gas soll zunächst komprimiert und dann in ein fast zwei Kilometer tiefes Depot gepumpt werden. Dieses Lager liegt allerdings direkt unter der südniederländischen Stadt Barendrecht (bei Rotterdam), dessen Bewohner bereits eine Klage gegen dieses Projekt vorbereiten. In anderen europäischen Ländern gibt es ähnliche CO₂-Projekte. weiter lesen





