Shell Niederlande will CO₂ in der Erde lagern

Dennis Härtig am 20.11.2009

(Bildquelle: Shell Informationsflyer - Bild anklicken zum Vergrössern)

Die niederländische Regierung hat dem Mineralölkonzern Shell die Bewilligung erteilt, künftig 800 000 Tonnen CO₂ in der Erde zu lagern. Das meldet der Tages-Anzeiger am 18. November und beruft sich auf eine Pressemitteilung des Shell-Konzerns. Konkret geht es um die Wasserstofffabrik in Pernis bei Rotterdam. Dort entsteht bei der Herstellung von Wasserstoff CO₂. Das Gas soll zunächst komprimiert und dann in ein fast zwei Kilometer tiefes Depot gepumpt werden. Dieses Lager liegt allerdings direkt unter der südniederländischen Stadt Barendrecht (bei Rotterdam), dessen Bewohner bereits eine Klage gegen dieses Projekt vorbereiten. In anderen europäischen Ländern gibt es ähnliche CO₂-Projekte. weiter lesen

Roscoe/Texas: Windpark haucht dem Ort neues Leben ein

Dennis Härtig am 30.10.2009

Im texanischen Roscoe ist anfangs Oktober der weltgrösste Windpark in Betrieb genommen worden (die Elektrotechnik hatte berichtet). Hinter diesem Windpark existiert aber noch eine weitere, eine viel wichtigere Geschichte für das Ortes Roscoe selbst. Und diese Geschichte von der «Wiedergeburt» eines Ortes im texanischen Outback erzählt Anna Engelke, Hörfunkreporterin beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg und derzeit Korrespondentin in den USA. Doch hören und sehen Sie selbst ... weiter lesen

Weiterhin kein menschliches Grundrecht auf Wasser

Dennis Härtig am 23.03.2009

Mit diesem Ergebnis - oder besser gesagt: keinem Ergebnis - ist am 22. März das 5. Weltwasserforum in Istanbul/Türkei zu Ende gegangen. Seit 16. März hatten in der grössten türkischen Stadt fast 27'000 Besucher aus über 100 Ländern unter anderem über die Frage diskutiert, wie das Wasser als kostbares Gut besser und vor allem gerechter verteilt werden könne. Ebenfalls sollte eine engere Zusammenarbeit zur Verhinderung von Überschwemmungen und Dürren vereinbart werden. Doch das verabschiedete Schlussdokument (vgl. auch hier) wird von Umweltschützern als «zu schwammig und unverbindlich» kritisiert. So enthalte die Erklärung nur das «Grundbedürfnis der Menschen auf Wasser» - das menschliche «Grundrecht» auf Wasser sei aber, ähnlich wie beim vergangenen Weltwasserforum in Mexico City 2006, erneut nicht festgeschrieben worden. In Europa verbraucht ein Mensch im Durchschnitt etwa 150 Liter Wasser pro Tag - die UNO will für jeden Bürger der Erde ein Grundrecht auf 50 Liter pro Tag erreichen.weiter lesen

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In zwei Beiträgen zum Thema «Natürliche Kältemittel» (ab Seite 64) werden diese gepriesen und propagiert. In der Schweizer Kältetechnik- und Wärmepumpen-Branche regt sich aber Widerstand gegen ein fast generelles Verbot der synthetischen...

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