Innertkirchen BE: Grün ist, wenn Wasserkraft zu Gold wird

Dennis Tomiola am 03.11.2011

Warum Grimselstrom nachhaltig sein soll, obwohl die Kraftwerke Oberhasli eine Moorlandschaft fluten wollen. Dieser Frage sind Daniel Fuchs (Text) und Emanuel Freudiger (Fotos) in einem Artikel für die am 2. November erschienene Ausgabe der Aargauer Zeitung AZ nachgegangen. Die beiden Mitarbeiter sind dafür nach Innertkirchen BE gereist und haben sich vor Ort umgesehen und mit Vertretern der Kraftwerke Oberhasli und Pro Natura Schweiz gesprochen. Zentrales Thema dabei die Pumpspeicherkraftwerke und das Projekt «KWO Plus».weiter lesen

VGKA: "Erstes geothermisches Kraftwerk im Aargau bis 2020"

Dennis Härtig am 24.05.2011

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Über 99% unserer Erde sind heisser als 1000 °C. Dieses gewaltige Energiepotenzial gilt es durch bestehende sowie neu zu entwickelnde Technologien zu erschliessen. Potenziell lässt sich die Erdwärme zur Gewinnung von Heizwärme, aber ebenso zur Stromproduktion nutzen. Eine bereits 2005 durchgeführte Studie des Paul Scherrer Institutes (PSI) hat das grosse theoretische Potenzial der Geothermie in der Schweiz aufgezeigt. Demnach könnte dereinst ein Grossteil des schweizerischen Energiebedarfs mit Geothermie gedeckt werden. Aus diesem Grund hat sich der Verein Geothermische Kraftwerke Aargau auf die Fahnen geschrieben, bis 2020 das erste geothermische Kraftwerk im Aargau zu errichten.weiter lesen

«Dr. Bertrand Piccard»: Wasserwirbelkraftwerk wurde getauft

Dennis Härtig am 28.09.2010

Bild: via GWWK

Hoher Besuch in Schöftland am vergangenen Wochenende: Zur offiziellen Inbetriebnahme des ersten Schweizer Wasserwirbelkraftwerkes kamen auch der Aargauer Regierungsrat Urs Hofmann - und der Pionier Bertrand Piccard. Auf seinen Namen schliesslich wurde das Kraftwerk am Flüsschen Suhre getauft. Das Wasserwirbelkraftwerk ist von einer privaten Initiative gebaut worden. Diese bezeichnete Piccard in seiner Rede als «Pioniere» - besonders angesichts des seiner Meinung nach generell fehlenden Pioniergeistes in der Schweiz. weiter lesen

Erstes Wasserwirbelkraftwerk der Schweiz jetzt offiziell am Netz

Dennis Härtig am 23.09.2010

(Bild: Aargauer Zeitung/ho)

Das landesweit erste Wasserwirbelkraftwerk in Schöftland AG ist jetzt offiziell ans öffentliche Stromnetz gegangen. Seit November 2009 befand sich die Anlage am Flüsschen Suhre, zwischen Aarau und Sursee, im Probebetrieb. Sie liefert Strom aus Wasserkraft für 25 Haushaltungen und kann pro Jahr bis zu 100 000 Kilowattstunden Strom produzieren. In der ganzen Schweiz sind 30 weitere ähnliche Anlagen geplant. Finanziert wird die Produktion auch durch die Kostendeckende Einspeisevergütung KEV des Bundes von 34 Rappen pro Kilowattstunde kWh produzierten Strom. weiter lesen

Grösstes Solarkraftwerk der Schweiz wird doch nicht gebaut

Dennis Härtig am 27.11.2009

Wird vorerst doch nicht gebaut: Das geplante grösste Solarkraftwerk der Schweiz auf der Alstom-Werkshalle in Birr AG (Bild: Sol-E Suisse)

In Birr AG sollte das grösste Solarkraftwerk der Schweiz entstehen: 21 000 m² Solarpanele sollten auf dem Dach der Fabrikshalle von Alstom installiert werden. Nach nur drei Monaten stoppt die Firma das Vorhaben wieder – zumindest vorläufig. Grund für den Baustopp seien Mehrkosten in zweistelliger Millionenhöhe, die in der Detailplanung aufgetaucht seien, hiess es in einer Mitteilung am Donnerstag. Alstom sei bisher davon ausgegangen, dass das Kraftwerk auf dem bestehenden Dach der Produktionshalle erstellt werden könne. Doch bei der Detailplanung habe sich herausgestellt, dass das Dach der über 50 Jahre alten Produktionshalle renoviert werden müsse, so Alstom-Sprecher Daniel Schmid. Das sei der Hauptgrund für die Mehrkosten. Wann das Projekt wieder aufgegriffen wird, ist derzeit völlig offen. weiter lesen

Erstes Wasserwirbelkraftwerk der Schweiz im Probebetrieb

Dennis Härtig am 24.11.2009

(Bild: Aargauer Zeitung/ho)

In Schöftland AG hat das landesweit erste Wasserwirbelkraftwerk seinen Probebetrieb aufgenommen. Die Anlage steht direkt am Flüsschen Suhre und soll als eine Art Pilotprojekt zunächst 25 Haushaltungen mit umweltfreundlichem Wasserstorm versorgen. Pro Jahr kann die Anlage bis zu 100 000 Kilowattstunden Strom produzieren, in der ganzen Schweiz sind 30 weitere ähnliche Anlagen geplant. 14 dieser Anlagen sind bereits bei der Swissgrid zur kostendeckenden Einspeisevergütung KEV angemeldet – das Wasserwirbelkraftwerk in Schöftland erhält 35 Rappen für jede ins öffentliche Stromnetz eingespiesene Kilowattstunde Strom. weiter lesen

Osmose: Wie aus Salzwasser Strom produziert wird

Dennis Härtig am 18.11.2009

(Bild: Statkraft)

Was haben Kirschen, Würstchen und Norwegen gemeinsam? Das Phänomen der so genannten Osmose. Das was Kirschbauern kurz vor der Ernte so fürchten, nutzen jetzt die Norweger zur Produktion von Strom. Darüber berichtete kürzlich die NZZ am Sonntag. In Tofte am Oslofjord wird am 24. November der erste Prototyp eines Osmose-Kraftwerkes (auch Salzkraftwerk genannt) eröffnet. Die Anlage soll zunächst zwei bis vier Kilowatt produzieren (soviel, wie etwa eine Kaffeemaschine braucht), insgesamt rechnet man in Norwegen aber mit einem Potenzial von 12 Terawattstunden (TWh), was etwa einem Zehntel des norwegischen Gesamtverbrauchs pro Jahr entspricht. Mit dem Start eines kommerziellen Osmose-Kraftwerk rechnen die Norweger im Jahr 2015. weiter lesen

Speicherkraftwerk auf vier Rädern

Dennis Härtig am 17.03.2009

Während einige noch vom Wasserstoff-Auto träumen, wird die Hybridantriebstechnik weiterentwickelt: Aus «Hybrid» wird «Plug-in Hybrid». Schon ab 2015 könnte die Batterie des Plug-in-Hybridfahrzeuges ein mobiles Speicherkraftwerk sein. Werfen wir einen Blick in die Zukunft: Andrea Meister steigt jeden Morgen in ihr Plug-in-Hybridauto und fährt, dank der über Nacht aufgeladenen Batterie, leise und effizient ins Büro. Da ihr Arbeitsweg nur rund 30 km beträgt, ist die Batterie ihres Hybridautos bei der Ankunft noch bei Weitem nicht leer.  weiter lesen

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Editorial 2012/05: Natürliche Kältemittel, ChemRRV, Energiestrategie 2050 und Fossile

In zwei Beiträgen zum Thema «Natürliche Kältemittel» (ab Seite 64) werden diese gepriesen und propagiert. In der Schweizer Kältetechnik- und Wärmepumpen-Branche regt sich aber Widerstand gegen ein fast generelles Verbot der synthetischen...

Lesen Sie das ganze Editorial hier.