Untersuchung beleuchtet Mehrkosten von Minergie-P

Dennis Härtig am 14.02.2011

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Eine Untersuchung im Auftrag der Ämter für Umweltschutz und Energie der Kantone BL und BS hat jetzt die Mehrkosten von Minergie-P unter die Lupe genommen. Demnach liegen die Mehrkosten eines Minergie-P-Hauses im Vergleich zur gesetzeskonformen Bauweise zwischen etwa 11 und 14 Prozent. Andere Faktoren beeinflussen die Baukosten stärker. Nach vielen Gerüchten und Aussagen wurden für die Untersuchung über 500 Gebäude näher untersucht. Die Erkenntnis verdichtet sich, dass die Mehrkosten relativ stark schwanken und dass sie bei der Mehrheit der Bauten zwischen 5 und 15 Prozent der Gebäudekosten liegen. Davon ist ein Teil amortisierbar durch die Einsparungen an Energiekosten. Und diese neue Studie quantifiziert jetzt diese Mehrkosten. weiter lesen

2. MINERGIE Fachtagung

Dennis Härtig am 11.02.2011

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Vom 10. bis 13. März 2011 findet in der Messe Luzern erstmals die Minergie Expo statt. Mit der 2. MINERGIE Fachtagung im Armee-Ausbildungszentrum Luzern wird die Minergie Expo am 10. März offiziell eröffnet. Die Fachtagung steht unter dem Motto «MINERGIE – auf dem Weg zum nachhaltigen Bauen». Einen Höhepunkt bildet die Lancierung des neuen Standards MINERGIE-A. weiter lesen

Freitagsknüller: 63.02° - das superschmale Haus

Dennis Härtig am 28.01.2011

Foto: Takumi Oota via archdaily

Was macht man bei folgender Ausgangssituation: Zwei Häuser, die soweit von einander entfernt stehen, dass der dazwischenliegende Grund fast schon danach schreit, in irgendeiner Form genutzt zu werden - aber trotzdem nicht genügend Platz vorhanden ist, um ein normales Wohnhaus hinzubauen? Richtig, Sie bauen trotzdem ein Haus - aber eben kein normales, sondern Sie bauen 63.02°. Das ist der Name für ein superschmales Einfamilienhaus, das der japanische Architekt Jo Nagasaka (Sschemata-Architektur-Studio) im Tokioter Stadtteil Nakano auf minimalstem Platz gebaut hat. Das Haus hat alles, was es braucht - 71.4 Quadratmeter Wohnfläche, und dabei steht das Haus selbst nur auf gerade einmal 24.5 Quadratmetern Grundfläche. Die Bezeichnung 63.02° leitet sich ab aus dem Winkel, in dem die Fassade zur Strassenachse steht. Strenge japanische Architektur und viel Beton zeichnen das Haus von innen aus. Ob das Haus jedoch im Einklang mit den propagierten 2000-Watt-Häusern steht ist bislang nicht geklärt ...weiter lesen

"Wellenstern" produziert umweltfreundlichen Strom im Meer

Dennis Härtig am 28.01.2011

Detailansicht der Strom erzeugenden Schwimmkörper von Wavestar (Bild: PD)

Wavestar ist nach der Oyster der zweite kleine Stern am Wellenenergie-Himmel. Sie erinnern sich - Oyster ist diese Muschelförmige Wellenkraftanlage vor der Küste Schottlands (wir berichteten). Vor der norddänischen Nordseeküste bei Hanstholm ist jetzt der erste Prototyp einer Wavestar-Anlage in Betrieb gegangen. In sieben Metern Wassertiefe steht eine Plattform auf vier Stelzen, daran befestigt sind zwei Schwimmkörper, welche die Wellenbewegungen des Wassers in Strom umwandeln. Optimal sei eine Wellenhöhe von 2.5 Metern, sind die Wellen höher, werden die Schwimmkörper hochgezogen, um die Anlage zu schützen. Später sollen mit einer kompletten Wavestar-Wellenanlage (die jetzige besteht nur aus einem Teil der Gesamtkonstruktion) bis zu 500 kW Strom produziert werden, heisst es. Weitere Informationen haben wir für Sie in der Linkbox zusammen gestellt ...weiter lesen

Energie-Apéros 2011 des energie-cluster.ch

Dennis Härtig am 27.01.2011

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Auch im Jahr 2011 finden wieder verschiedene so genannte Energie-Apéros statt. Die Veranstaltungen der Initiative energie-cluster.ch zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Energiesektor verstehen sich vor allem als Informationsveranstaltungen für energieeffizientes Bauen und Nachrüsten bestehender Gebäude. Das Fachmagazin HK-Gebäudetechnik ist Medienpartner der Veranstaltungsreihe und wird immer wieder von diesen Anlässen berichten. Die Programm- und Themenbroschüre der 15 Energie-Apéros im ersten Halbjahr 2011 haben wir für Sie hier aufgeschaltet ...weiter lesen

Moderne Baukonzepte + erneuerbare Energien

Dennis Härtig am 14.01.2011

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Während vier Tagen informierten sich Fachleute und Private an der 9. Schweizer Hausbau- und Energie-Messe über energieeffizientes Bauen und Sanieren sowie erneuerbare Energien. Die rund 400 Aussteller äusserten sich über das grosse Publikumsinteresse hocherfreut. Die Hausbau- und Energie-Messe verzeichnete über 27 000 Besucherinnen und Besucher. Neben dem Herbstseminar zum Thema Plusenergiehaus fanden weitere Fachveranstaltungen zu nachhaltiger Entwicklungszusammenarbeit, Holzhausbau, Solar- und Holzenergie, LED-Lichttechnik, Wärmedämmung und Wärmepumpen statt. Hinzu kamen vielfältige Präsentationen von Ausstellern, die ihre neuesten Produkte und Dienstleistungen erläutern konnten. Im folgenden können Sie den ganzen Artikel von Thomas Glatthard aus der Januar-Ausgabe der HK-Gebäudetechnik als PDF herunterladen und lesen. weiter lesen

Architektur mit null Emissionen

Dennis Härtig am 14.01.2011

Diskussionsrunde «Chancen und Risiken der Zero-Emissions Architecture»: Annette Gigon, Gion A. Caminada, Hans-Rudolf Schalcher, Hansjürg Leibundgut, Andrea Deplazes, Werner Sobek. (Foto: Jürg Wellstein)

Was bleibt, wenn die Architektur ein Gebäude mit null Emissionen schafft? Viel Gestaltungsfreiheit und eine Fülle an möglichen energetischen Konzepten. Das Departement Architektur der ETH Zürich setzt die Zielsetzung ihrer 1-Tonne-CO2-Strategie in Forschung und Lehre um. Noch bestehen Reibungsflächen und Diskussionen, aus welchen Fortschritt werden soll. In seinen einleitenden Worten hat es Ralph Eichler, Professor und Präsident der ETH Zürich, auf den Punkt gebracht: «Die Wirklichkeit ist komplex. Nicht die Energie stellt das eigentliche Problem dar, sondern die verschiedenen Materialflüsse.» Den ganzen Artikel von Jürg Wellstein können Sie im folgenden als PDF herunterladen und lesen. weiter lesen

Forschung + Praxis: Lösungen für die Erneuerung des Gebäudeparks

Dennis Härtig am 14.01.2011

Wohnhaus Güterstrasse in Basel: vor und nach der Sanierung nach Minergie- P. (gribitheurillat AG)

Der bestehende Schweizer Gebäudepark verbraucht rund 50 % der Energie. Das Novatlantis-Bauforum 2010 in Basel zeigte mit Beiträgen aus Forschung und Praxis Lösungen zur Modernisierung für die 2000-Watt-Gesellschaft auf. «Das Problem des bestehenden Gebäudeparks hat sich hinsichtlich Energieverbrauch und Klimabelastung als fast bösartig entpuppt», konstatierte Armin Binz von der Fachhochschule Nordwestschweiz in seiner Einleitung zum Novatlantis-Bauforum. Aber er sah auch den Silberstreifen am Horizont: «Langsam geht es vorwärts!». Lesen Sie den ganzen Artikel von Martin Stadelmann als PDF hier ...weiter lesen

Durchbruch geglückt: Benzin aus Sonnenlicht hergestellt

Dennis Härtig am 13.01.2011

(Illustration: ETH Zürich)

Forscher der ETH Zürich und den aargauischen Paul-Scherrer-Institut haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich Benzin herstellen lässt. Die Zutaten: Wasser, CO2 und Sonnenlicht. Benötigt werden zudem ein so genannter Solar-Reaktor sowie das Metall Cerium. Verschiedene Parabolspiegel konzentrieren und bündeln die Sonnenenergie auf eine Intensität, die der Kraft von bis zu 1500 Sonnen entspricht. Dieser Lichtstrahl wird dann auf den Reaktor gerichtet, der die Sonnenenergie zusammen mit Wasser und CO2 in Syngas umwandelt, eine Vorstufe von Benzin, ­Kerosin und anderen Flüssigtreibstoffen. Damit könnten Autos, Flug- und andere Fahrzeuge CO2-neutral und emissionsfrei fortbewegt werden. Die Kollegen der Aargauer Zeitung widmen diesem Thema in der Ausgabe vom 6. Januar eine ganze Seite - wir haben diesen und andere Artikel zum Thema im Folgenden verlinkt. weiter lesen

Zürich: Erste 2000-Watt-Hochhäuser in Leimbach geplant

Dennis Härtig am 26.11.2010

So sollen Sie aussehen, die neuen 2000-Watt-Häuser in Leimbach (Bild: PD)

Im Zürcher Stadteil Leimbach stehen seit den 1970er-Jahren zwei 18geschossige Wohnhochhäuser. Diese Betonklötze sollen jetzt in ein ökologisches Vorzeigeobjekt umgebaut und saniert werden. Das berichtet der Tages-Anzeiger in seiner Ausgabe vom 25. November. Die Baugenossenschaft will die Bauten jetzt von aussen mit Platten isolieren, welche das einfallende Sonnenlicht in Energie umwandeln können. Einziger negativer Nebeneffekt: Die Mieten der 170 Wohnungen werden spürbar steigen - ein gutes Drittel wird prognostiziert. Doch im Gegenzug werden fast alle Wohnungen ein zusätzliches Zimmer erhalten, weil die jetzigen Balkone zu Wohnraum umgewandelt werden. Und ausserdem reduzieren sich die Nebenkosten dank der Energieersparnis um ein Mehrfaches.weiter lesen

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Editorial 2012/05: Natürliche Kältemittel, ChemRRV, Energiestrategie 2050 und Fossile

In zwei Beiträgen zum Thema «Natürliche Kältemittel» (ab Seite 64) werden diese gepriesen und propagiert. In der Schweizer Kältetechnik- und Wärmepumpen-Branche regt sich aber Widerstand gegen ein fast generelles Verbot der synthetischen...

Lesen Sie das ganze Editorial hier.